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Neugier fördern und Wissen weitergeben – das Mentoringprogramm 2016/17

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Neugier fördern und Wissen weitergeben – das Mentoringprogramm 2016/17

Unverblümt und direkt Fragen zu Bildung und Karriere stellen, persönliche Kontakte zu Expertinnen in technischen Berufen knüpfen und sich selbst damit einige Schritte weiterentwickeln – das sind die Möglichkeiten, die das Mentoringprogramm der OMV-Bildungsinitiative „Österreich sucht die Technikqueens“ Mädchen zwischen 14 und 16 Jahren eröffnen will. Für die Technikqueens der 4. Generation ist ihr Mentoring bereits intensiv angelaufen, sie sind zu einem Team von vielfältigen Talenten und Persönlichkeiten geworden, das bereits viele lehrreiche Workshops und interaktive Vorträge gemeinsam erlebt hat.

Den Start machte der Kick-Off Workshop zum näheren Kennenlernen der anderen Teilnehmerinnen sowie der Mentorinnen, die die Mädchen in Kleingruppen im Programm begleiten. Das Mentorinnen-Team besteht aus Expertinnen der Partnerunternehmen OMV, Siemens, Borealis, Microsoft, ÖBB und RHI und ermöglicht ihren Mentees Einblicke in ihre Arbeits- und Unternehmenswelt. So folgten die Technikqueens bereits im Februar der Einladung von Siemens und besuchten die Fernüberwachungszentrale für Energieeffizienz-Projekte sowie die Zugfertigung in Wien – ein großformatiges Technik-Erlebnis gleich zum Start. Im Innovation Headquarter von Borealis in Linz lernten die Mädchen im Labor TechnikerInnen und ForscherInnen, die innovative Kunststoffe entwickeln, kennen und unterhielten sich mit Ihnen über Karrierewege. Anschließend warfen sie noch einen Blick ins Open Lab der Johannes Kepler Universität Linz.

Anfang April trafen sich die Technikqueens wieder im OMV Headquarter in Wien zum Midtermin Workshop, der ganz im Zeichen von Bewerbungstraining, Lebenslauf in Bestform und Business Etikette stand. Die Mädchen übten gemeinsam mit einer Recruiting-Expertin das Bewerbungsgespräch, holten sich Tipps für Bewerbungsunterlagen, Formulierungen und die eigene Vorbereitung auf den Bewerbungsprozess für Praktika oder die ersten Jobs. Auch in die Steiermark kamen die Technikqueens zu einem Mentoring-Termin: Bei der RHI stand der Besuch des Forschungszentrums „Technology Center Leoben“ sowie des benachbarten RHI-Werks auf dem Programm – auch an einer exklusiven Führung durch die Montanuniversität Leoben konnten die Mädchen teilnehmen.

Was die Technikqueens 2017 auf ihrer Reise noch erwartet? Im Mai besuchen sie Microsoft Österreich in Wien und lernen EntwicklerInnen kennen, die einen Einblick in ihren Arbeitsalltag bei Microsoft sowie ihren Berufsweg geben, sie tauchen in die Welt von Augmented Reality ein und testen die 3D Brille Hololense. Wenig später treffen sich die Mädchen bei einer Bohrung der OMV im Weinviertel und erleben dort, welche Berufe ExpertInnen ausüben, die sich mit der Suche und Förderung von Erdöl und Erdgas beschäftigen. Im Herbst stehen schließlich noch der Besuch des größten Bahn-Stellwerks in Österreich, der ÖBB Verkehrsleitzentrale in Wien-Matzleinsdorf, sowie ein intensiver Closing-Workshop zum Abschluss des Mentorings am Programm. Viele Ideen für eine Karriere in der Technik und den Naturwissenschaften werden sich bis dahin in den Köpfen der jungen Technikqueens sammeln!

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Vorbereitungsphase

In der Vorbereitungsphase kannst du Freundinnen einladen, dein Profil anlegen und nach und nach werden Übungsaufgaben freigegeben, die du dann durchspielen kannst. Du bekommst dabei einen Eindruck, wie die Aufgaben in der nächsten Phase aussehen werden. Wenn du fleißig bist, kannst du auch hier schon Achievements und somit Punkte sammlen! Achievements sind Belohnungen für besondere Leistungen, wie das Einladen von mindestens fünf Freundinnen, das Erledigen einer Übungsaufgabe usw.

Aufgabenphase

Am 22. März startet die Aufgabenphase. Täglich wird eine von sieben Missionen für dich freigeschaltet. Du hast dann von 17 Uhr bis 22 Uhr Zeit, die Aufgaben einer Mission zu lösen. Achtung: Je früher du die Aufgaben innerhalb des Zeitfensters löst, desto mehr Punkte kannst du erreichen.

Innerhalb jeder Mission gibt es verschiedene Arten von Aufgaben – manche davon musst du lösen, um weiterzukommen, andere sind optional und mit einem Stern versehen. Für optionale Aufgaben erhältst du Credits anstatt Punkte.

Was sind Credits? Wenn du eine Übung nicht richtig lösen konntest oder eine ganze Mission verpasst hast, dann ist das nicht weiter schlimm: Credits ermöglichen dir, einen Teil einer Mission erneut zu öffnen. Und noch mehr: Du kannst bis zum 4. April mit dem Einsatz von Credits auch ganze Missionen nachträglich öffnen und bearbeiten. Die ersten Credits schenken wir dir - als kleines Dankeschön für deine Teilnahme. Wenn dir am Ende der sieben Missionen Credits übrig bleiben, werden sie in wertvolle Punkte umgewandelt.

Solltest du zu jenen Mädchen gehören, die am Ende der Aufgabenphase zu den Top 300 zählen, dann geht es für dich weiter in die Expertinnenphase und die Krone ist nicht mehr weit!

Expertinnenphase

Nachdem du alle Missionen erfolgreich abgeschlossen hast, wartet die nächste Herausforderung auf dich: In der Expertinnenphase stellst du ein Portfolio zu einem vorgegebenen Themenbereich zusammen. Du wirst dich mit einem technischen Thema intensiv auseinandersetzen und deine Erkenntnisse in Wort und Bild in einem Dokument zusammenfasst. Der Text für dein Portfolio soll auch Fotos, Diagrammen, Videos oder Zeichnungen enthalten. Für die Erstellung des Portfolios hast du zwei Wochen Zeit. Danach wird es nach festgelegten Kriterien von Expertinnen und Experten der Karl-Franzens-Universität in Graz bewertet. Wenn dein Portfolio zu den Top 50 zählt, hast du den Einzug ins Finalwochenende in Wien geschafft und dir außerdem noch dein eigenes iPad mini gesichert.
 

Finale

Die Top 50 aus der Expertinnenphase werden gemeinsam mit einem Elternteil zum Finalwochenende nach Wien eingeladen. Gemeinsam mit allen Finalistinnen arbeitest du in Kleingruppen zu je fünf Teilnehmerinnen an Fragen und Projekten aus der Welt der Technik, angelehnt an die Themen aus euren Portfolios und der Aufgabenphase. Unterstützung gibt es dabei von professionellen Trainerinnen und Trainern sowie Technikerinnen und Technikern der OMV. Sie geben euch Hinweise darauf, wie ihr euer Gruppenprojekt am besten aufbauen und der Jury vorstellen könnt. Diese Präsentation der Ergebnisse bildet den Abschluss des Finalwochenendes. Die besten 25 Technikqueens erhalten einen Bildungsscheck und werden in das Techniqueens Menotringprogramm aufgenommen. Außerdem können sich die Finalistinnen auf ein tolles Rahmenprogramm freuen! Sich anzustrengen lohnt sich auf jeden Fall, denn auf die Top 5 Technikqueens wartet darüber hinaus noch ein aufregendes Erlebniswochenende.