Willkommen bei technikqueens.at

Österreich sucht die Technikqueens – eine Bilanz

Im Rahmen des Nachhaltigkeitskonzepts OMV Resourcefulness und dem Schwerpunkt „Skills to Succeed“ (Bildung & Entwicklung) greifen wir ein wichtiges gesellschaftliches Thema auf: Derzeit stehen in Österreich rund 90 Prozent der Unternehmen vor der Herausforderung, ihren Bedarf an Fachkräften im Bereich Produktion/Technik nur schwer decken zu können. Gleichzeitig liegt in Österreich der Frauenanteil der technischen Fachkräfte bei nur 15 Prozent. Mit unserem Diversity-Engagement und mit Programmen wie dem Töchtertag und Technikstipendien für Frauen möchten wir Frauen in diesen Bereichen fördern. Die Initiative „Österreich sucht die Technikqueens“ soll jungen Frauen noch vor der Berufsentscheidung Perspektiven und Möglichkeiten in technischen Berufen aufzeigen und mögliche Barrieren abbauen.

Bereits im Frühjahr 2012 begannen wir mit der Planung für die Technikqueens. Dabei begleitete uns insbesondere die Frage, wie wir Mädchen im Alter von 14 bis 16 Jahren für Technik begeistern und vor allem zeigen können, dass Technik spannend und abwechslungsreich ist. Das Ergebnis war ein mehrstufiges Programm, das mit einem Onlinespiel startet und mit dem Finale in Wien in ein Mentoringprogramm für die 25 besten Technikqueens mündet.

Das Interesse der Mädchen für technische Berufe zu wecken und somit klassische Rollenbilder aufzuweichen sind ein Anliegen vieler Unternehmen sowie ein Zeichen des gesellschaftlichen Modernisierungsprozesses. Auch die österreichische Industrie ist sich ihrer Verantwortung bewusst. So ist Siemens Österreich als Kooperationspartner seit der zweiten Runde dabei. Für die dritte Runde konnten wir Borealis AG als weiteren Kooperationspartner für die Initiative gewinnen und heuer stehen uns darüber hinaus Microsoft, ÖBB und RHI unterstützend zur Seite. Support erhalten wir 2016 erstmals auch vonseiten des Wiener Stadtschulrats. Darüber freuen wir uns sehr.
Im Februar 2016 startet die Initiative „Österreich sucht die Technikqueens“ nun zum vierten Mal - und wir sind schon sehr gespannt!

Von der Online Challenge bis zur Expertinnenphase 2015

Am 27.09.2012 ging unsere Homepage erstmals online – und damit wurde es für uns spannend: Wie viele Personen würden unserem Aufruf folgen, sich online registrieren und ihre technischen und naturwissenschaftlichen Skills unter Beweis stellen? Nach Abschluss der Online Challenge und den sieben Spiele-Missionen startete die Expertinnenphase für jene 300 Mädchen, die in der Online Challenge die meisten Punkte erreicht haben. Hier galt es, innerhalb von zwei Wochen ein Portfolio zu einem technischen Thema auszuarbeiten. Die Portfolios wurden von Expertinnen und Experten der Karl-Franzens-Universität Graz bewertet. Dabei ist die Entscheidung, wer zu den Top 50 gehört, im letzten Jahr besonders schwer gefallen: Wir haben eine große Anzahl an Portfolios erhalten, die besonders anspruchsvoll und von hoher Qualität waren – wir waren sehr beeindruckt! Die besten Mädchen durften sich über ein iPad mini und den Einzug ins Finale in Wien freuen.

Das Finale 2015

Nach einer kurzen Verschnaufpause waren wir dann intensiv mit der Planung für das Finalwochenende im Juni 2015 beschäftigt. Ziel war es, ein spannendes und abwechslungsreiches Wochenendprogramm auf die Beine zu stellen und natürlich auch eine Aufgabenstellung zu finden, die die Finalistinnen bearbeiten sollten.
Dann war es soweit: Die Top 50 der Technikqueens reisten aus ganz Österreich mit je einer Begleitperson nach Wien und wurden gleich zu Beginn zu einer spannenden Besichtigung der Raffinerie Schwechat eingeladen. Abends ging es zu einem festlichen Gala-Abend im Technischen Museum, wo alle die Möglichkeit hatten, sich untereinander besser kennenzulernen und ihr iPad mini in Empfang zu nehmen. Im Hotel Roomz – wo alle Finalistinnen untergebracht waren – starteten am Samstag die Vorbereitungen für die große Abschlusspräsentation mit Übungen zu Kreativem Problemlösen und Präsentationstrainings. In Gruppen erarbeiteten die Technikqueens ihre Präsentationen. Dabei drehte sich im Vorjahr alles um die Frage „Wie die Ideen zur Kreislaufwirtschaft und Wiederverwertung von Ressourcen, die im Zuge der Expertinnenphase entwickelt wurden, auf nationaler Ebene funktionieren könnten“. Die Ergebnisse präsentierten die Mädchen dann unserer Jury – zusammengesetzt aus Expertinnen und Experten aus unseren Partnerbetrieben sowie der TU Wien und einem Science Buster –, den Begleitpersonen und Medienvertretern im OMV Headoffice. Wir erlebten tolle Präsentationen und waren begeistert von den kreativen Ideen, die uns dort vorgestellt wurden. Im Anschluss an die Präsentationen tagte die Jury und bestimmte anhand vorab festgelegter und transparenter Entscheidungskriterien sowohl die Top 25 als auch die Gruppe der Top 5, die mit ihrem Konzept überzeugen konnte. Neben einem Bildungsscheck für jede der Top 25 Technikqueens wurden diese in unser Technikqueens Mentoringprogramm aufgenommen, die Siegergruppe gewann zudem eine Reise zum Indoor Skydiving.

Das Mentoringprogramm

Im Herbst 2015 startete schließlich unser Mentoringprogramm der dritten Generation mit einer Kick Off Veranstaltung im OMV Headoffice Wien. Dort lernten die 25 Technikqueens ihre Mentorinnen kennen und erfuhren, was sie die kommenden Monate im Rahmen des Förderprogramms erwarten würde. Zusätzlich zu den Treffen mit den jeweiligen Mentorinnen in den Bundesländern hat jede Technikqueen zudem die Möglichkeit, einen halben Schnuppertag in der OMV zu erleben und die Mentorin an ihrem Arbeitsplatz zu begleiten. Und auch das Rahmenprogramm bietet viel Abwechslungsreiches, wie zum Beispiel ein Assessement Center Training, ein Seminar in Business Etiquette und ein Tag auf dem Campus der Montan Universität Leoben. Wir freuen uns jetzt schon auf alle weiteren Veranstaltungen in den nächsten Monaten!

Nach drei erlebnisreichen Runden der Initiative „Österreich sucht die Technikqueens“ sind wir uns sicher, dass noch in vielen weiteren Mädchen Potenzial für die Technik steckt – nur wissen sie meistens nichts davon oder schrecken davor zurück, weil die Technik ein für sie unbekanntes Feld ist. Deshalb haben wir uns umso mehr gefreut, dass wir mit unserer Initiative so viele Mädchen erreichen konnten und danken allen, die teilgenommen und mitgespielt haben. Und natürlich freuen wir uns sehr, dass unsere Suche nach den Technikqueens jetzt weitergeht!

Vorbereitungsphase

In der Vorbereitungsphase kannst du Freundinnen einladen, dein Profil anlegen und nach und nach werden Übungsaufgaben freigegeben, die du dann durchspielen kannst. Du bekommst dabei einen Eindruck, wie die Aufgaben in der nächsten Phase aussehen werden. Wenn du fleißig bist, kannst du auch hier schon Achievements und somit Punkte sammlen! Achievements sind Belohnungen für besondere Leistungen, wie das Einladen von mindestens fünf Freundinnen, das Erledigen einer Übungsaufgabe usw.

Aufgabenphase

Am 22. März startet die Aufgabenphase. Täglich wird eine von sieben Missionen für dich freigeschaltet. Du hast dann von 17 Uhr bis 22 Uhr Zeit, die Aufgaben einer Mission zu lösen. Achtung: Je früher du die Aufgaben innerhalb des Zeitfensters löst, desto mehr Punkte kannst du erreichen.

Innerhalb jeder Mission gibt es verschiedene Arten von Aufgaben – manche davon musst du lösen, um weiterzukommen, andere sind optional und mit einem Stern versehen. Für optionale Aufgaben erhältst du Credits anstatt Punkte.

Was sind Credits? Wenn du eine Übung nicht richtig lösen konntest oder eine ganze Mission verpasst hast, dann ist das nicht weiter schlimm: Credits ermöglichen dir, einen Teil einer Mission erneut zu öffnen. Und noch mehr: Du kannst bis zum 4. April mit dem Einsatz von Credits auch ganze Missionen nachträglich öffnen und bearbeiten. Die ersten Credits schenken wir dir - als kleines Dankeschön für deine Teilnahme. Wenn dir am Ende der sieben Missionen Credits übrig bleiben, werden sie in wertvolle Punkte umgewandelt.

Solltest du zu jenen Mädchen gehören, die am Ende der Aufgabenphase zu den Top 300 zählen, dann geht es für dich weiter in die Expertinnenphase und die Krone ist nicht mehr weit!

Expertinnenphase

Nachdem du alle Missionen erfolgreich abgeschlossen hast, wartet die nächste Herausforderung auf dich: In der Expertinnenphase stellst du ein Portfolio zu einem vorgegebenen Themenbereich zusammen. Du wirst dich mit einem technischen Thema intensiv auseinandersetzen und deine Erkenntnisse in Wort und Bild in einem Dokument zusammenfasst. Der Text für dein Portfolio soll auch Fotos, Diagrammen, Videos oder Zeichnungen enthalten. Für die Erstellung des Portfolios hast du zwei Wochen Zeit. Danach wird es nach festgelegten Kriterien von Expertinnen und Experten der Karl-Franzens-Universität in Graz bewertet. Wenn dein Portfolio zu den Top 50 zählt, hast du den Einzug ins Finalwochenende in Wien geschafft und dir außerdem noch dein eigenes iPad mini gesichert.
 

Finale

Die Top 50 aus der Expertinnenphase werden gemeinsam mit einem Elternteil zum Finalwochenende nach Wien eingeladen. Gemeinsam mit allen Finalistinnen arbeitest du in Kleingruppen zu je fünf Teilnehmerinnen an Fragen und Projekten aus der Welt der Technik, angelehnt an die Themen aus euren Portfolios und der Aufgabenphase. Unterstützung gibt es dabei von professionellen Trainerinnen und Trainern sowie Technikerinnen und Technikern der OMV. Sie geben euch Hinweise darauf, wie ihr euer Gruppenprojekt am besten aufbauen und der Jury vorstellen könnt. Diese Präsentation der Ergebnisse bildet den Abschluss des Finalwochenendes. Die besten 25 Technikqueens erhalten einen Bildungsscheck und werden in das Techniqueens Menotringprogramm aufgenommen. Außerdem können sich die Finalistinnen auf ein tolles Rahmenprogramm freuen! Sich anzustrengen lohnt sich auf jeden Fall, denn auf die Top 5 Technikqueens wartet darüber hinaus noch ein aufregendes Erlebniswochenende.